Informationen zur UKM-Corona-Teststelle

Die UKM-Corona-Teststelle und die Corona-Hotline sind an allen Wochentagen erreichbar. Werktags sind wir von 8-16 für Sie da, an Wochenenden und Feiertagen von 8-13 Uhr.

Abstriche werden grundsätzlich nur aufgrund Coronavirus-verdächtiger Symptome, bei eingem Kontakt zu einem positiv getesteten Fall, auf Anordnung des Gesundheitsamtes, bei Reise-Rückkehrern aus Risikogebieten oder bei Alarmierung der Corona-Warn-App durchgeführt. In Sonderfällen führt das UKM Testungen für Patienten unmittelbar vor der Aufnahme in das UKM durch.

| Anfahrt mit Google Maps

Ablauf
Eine Überweisung und eine Voranmeldung sind nicht notwendig. Wir benötigen lediglich Ihre Krankenversicherungskarte.

Anfahrt & Wartezeiten
Wir weisen darauf hin, dass es in Stoßzeiten zu erheblichen Wartezeiten kommen kann. Die Teststelle ist als Drive-In konzipiert, so dass Sie die Wartezeit im Auto verbringen können, auch aus Sicherheitsaspekten.

Ergebnisübermittlung
Die Testergebnisse werden im Regelfall am Folgetag automatisch per Telefon an Sie übermittelt. Auf Wunsch werden die Ergebnisse auch per verschlüsselter E-Mail mitgeteilt; dafür wird bei der Anmeldung die aktuelle E-Mail-Adresse benötigt. Das schriftliche Ergebnis erhalten Sie per Post innerhalb von 2-3 Werktagen.

Corona-Hotline
Sollten Sie Fragen rund um eine Coronainfektion haben, kontaktieren Sie uns unter T 0251 83-55555.

Bitte beachten Sie: Um unsere Patienten, Mitarbeitenden und Besucher vor einer Infektion zu schützen und die Ausbereitung von SARS-CoV2 einzudämmen, ist in allen Gebäuden des UKM das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes erforderlich.

Für den Besuch des UKM dürfen Sie Ihre eigenen, privaten Masken nutzen. Sollten Sie keine Maske dabei haben, stellen wir Ihnen für Dauer ihres Aufenthaltes im Klinikum an der jeweiligen Pforte einen geeigneten Schutz zur Verfügung.

Das Betreten der Gebäude ist ohne Mund-Nasen-Schutz nicht gestattet.

Besuche eingeschränkt möglich

Auf Grundlage der Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalens sind am UKM ab sofort eingeschränkt Besuche für bestimmte Patientengruppen wieder möglich.

  • Besuche sind ab dem dritten Behandlungstag des Patienten/der Patientin möglich.
  • Es sind maximal zwei Besuche pro Woche mit einer Dauer von maximal einer Stunde vorgesehen.
  • Als Besucher dürfen zwei fest benannte Personen empfangen werden. Es darf immer nur eine Person anwesend sein.
  • Besuche sind werktags von 15.00 bis 19.00 Uhr, an Wochenenden und Feiertage von 08.00 bis 19.00 Uhr möglich.

Die Besucher erhalten vom UKM vorab eine Besuchererlaubnis, die zusammen mit dem Personalausweis als Zutrittserlaubnis für das UKM gilt, und am Eingang überprüft wird.

Die Besucherregelung gilt für das Zentralklinikum sowie alle externen Kliniken. Ausnahmen werden lediglich für die Geburtshilfe, die Pädiatrie, für die Palliativstationen sowie – nach Absprache mit den verantwortlichen Ärztinnen und Ärzten – für schwerstkranke Patienten zugelassen. Bitte haben Sie Verständnis, dass es für einzelne Bereiche abweichende Vorgaben geben kann. Je nach Entwicklung der Corona-Pandemie wird diese Regelung regelmäßig geprüft und angepasst. Bitte beachten Sie außerdem: Der Zugang zum Zentralklinikum ist NUR über die Haupteingänge Ost und West auf Ebene 04 möglich.

Hinweis zu unseren Ambulanzen und Sprechstunden

Liebe Patientin, lieber Patient,

wenn Sie in den kommenden Tagen einen Termin in einer unserer Ambulanzen haben, melden Sie sich bitte vorab, wenn

  • bei Ihnen folgende Symptome bestehen: Fieber, Halsschmerzen und/oder Schluckstörungen, Husten, Atemnot, Geschmacks- oder Geruchsverlust, allgemeine Abgeschlagenheit und/oder Leistungsverlust, soweit nicht durch eine bestehende Vorerkrankung erklärbar, Magen-Darm-Symptome, starken Schnupfen
  • Sie Kontakt zu einer SARS-CoV-2 positiven Person hatten
  • oder positiv auf Coronavirus getestet wurden.


Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besprechen mit Ihnen das weitere Vorgehen.

Kommen Sie bitte nicht in unsere Ambulanzen, wenn Sie unsicher sind, ob Sie von COVID19 betroffen sind.


Vielen Dank!

Internistische Intensivmedizin im UKM


Die beiden internistischen Intensivstationen des Zentrum für Innere Medizin verfügen zusammen über 24 Intensivbetten. Sie stehen unter organisatorischer Verantwortung der Klinik für Kardiologie I: Koronare Herzkrankheit, Herzinsuffizienz und Angiologie und werden von Dr. Jan Sackarnd und Dr. Felix Rosenow ärztlich geleitet. Über 1900 schwer- und lebensbedrohlich Erkrankte aller medizinischen Kliniken und bei Bedarf auch anderer Fachabteilungen wie z.B. Neurologie, Herzchirurgie oder Thoraxchirurgie werden hier jährlich behandelt.

Dazu wird ein breites Spektrum an diagnostischen und therapeutischen Methoden vorgehalten. Insgesamt bilden 23 Ärzte, etwa 85 Gesundheitspflegekräfte und viele weitere Mitarbeiter ein Team, welches rund um die Uhr im Dreischichtsystem auf den Stationen anwesend ist. Sowohl für akute Notfälle als auch für die Verlegung Schwerstkranker aus anderen Krankenhäusern zur intensivmedizinischen Weiterbehandlung sind die Stationen jederzeit aufnahmebereit. Die Klinik für Kardiologie 1 und die Internistische Intensivmedizin sind zertifiziertes Cardiac Arrest Center. Als Mitglied des ARDS-Netzwerks liegt ein besonderer Schwerpunkt in der Behandlung von Patienten mit akutem Lungenversagen.

Alle Patienten werden lückenlos über ein zentrales Monitoringsystem überwacht. Jederzeit besteht die Möglichkeit, im Falle eines aufkommenden Problems sofort zu reagieren. Viele notwendige diagnostische Maßnahmen wie Bronchoskopien, Gastroskopien oder Ultraschalluntersuchungen können bettseitig durchgeführt werden, ohne daß ein Transport von der Station erforderlich ist. Die intensivtherapeutischen Maßnahmen reichen von der nichtinvasiven Maskenbeatmung bis hin zu Organersatzverfahren von Niere, Leber, Lunge oder Herz. Die diagnostischen und therapeutischen Entscheidungen werden in einem interdisziplinären Behandlerteam gemäß den aktuellen Leitlinienempfehlungen getroffen. Wöchentlich findet eine mikrobiologische Visite (Antibiotic Stewardship) statt. Auf der Intensivstation 10A Ost besteht in allen Zimmern die Möglichkeit der luftdruckdichten Isolierung, um Patienten mit hochansteckenden Krankheiten sicher behandeln zu können.

Ziel unseres gemeinsamen Handels ist die schnelle und effektive Therapie schwerster Erkrankungen. Ein multiprofessionelles Team bildet hierfür die Grundlage. Die ständige Verfügbarkeit modernster Diagnose- und Therapiemöglichkeiten bis hin zu Organersatzverfahren ist eine weitere Säule.

Der Patient steht für uns im Mittelpunkt. Oberste Priorität hat zunächst immer die Therapie der kritischen Erkrankung unter Wahrung der patientenindividuellen Einstellungen zum Leben.

Intensivmedizinisch können wir viel leisten. Es muss jedoch dem Betroffenen zu Gute kommen und seinen Zielen und Wünschen entsprechen. Eine reine „Gerätemedizin“ ist nicht Teil unseres Verständnisses von (Intensiv)Medizin.

Trotz aller intensivtherapeutischer Maßnahmen sind jedoch manchmal die Erkrankung oder deren Folgen so ausgeprägt, daß ein Versterben nicht mehr abgewendet werden kann. Auch in dieser Phase fühlen wir uns zuständig und begleiten die Patienten und ihre Angehörigen weiter.

 
 
 
 

Intensivstation 10A Ost

Telefon: 0251 - 83 47550

Fax: 0251 - 83 46190

Intensivstation 10B Ost

Telefon: 0251 - 83 45546

Fax: 0251 - 83 45561